Das Bad der Zukunft wird vielfältiger und individueller

19.03.2019 | Immobilienmarkt

Ein geschmackvolles und gut durchdachtes Badezimmer ist heute für fast alle Käuferinnen und Käufer ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der neuen Eigentumswohnung. Wir wollten die neuesten Entwicklungen in diesem sehr persönlichen Bereich des Wohnens kennenlernen und besuchten in der vergangenen Woche die Weltleitmesse ISH für Wasser, Wärme, Klima in Frankfurt am Main. Die ISH als wichtiger Branchentreff setzte thematisch ganz auf den verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Wasser in Gebäuden, auf modernes Baddesign und auf intelligentes Wohnen.

Farbenfroh oder sehr reduziert

Welche Farben bestimmen die neuesten Trends in der Badezimmerarchitektur? Eindeutige Antwort: es wird bunter denn je. Viele Aussteller bringen ein neues Farbspektrum in unsere Bäder. Orientalische Töne, Regenbogenfarben und individuelle Farbdesign-Mischungen stehen hoch im Kurs. Auf der anderen Seite wurden auf etlichen Messeständen ganz helle oder sogar schwarze Bäder präsentiert. Clou hierbei: Regenduschen mit LED-Effekten. Bestimmt ein besonderes Erlebnis, wenn man im schwarzen Bad mit knallgrünem oder violettem Wasser duscht. Als weitere exotische Ideen konnten vollkommen gläserne Waschbecken, Dusch-Trennwände aus Glas im Crushed-Design, Komponenten aus Stahl oder im Goldlook auf der ISH bewundert werden. Der Mittelweg der gemäßigten Farben wird sich allerdings wahrscheinlich eher in der Praxis durchsetzen – neben knallbunten Farben gab es etliche Baddesign-Beispiele in Sand- und Kaffeetönen.

Digitale Technik im Bad

Bereits heute kann das Badezimmer mit allerlei technischen Ausstattungen aufgewertet werden. Sprachsteuerung und Gestensteuerung zählen nicht mehr zu den Utopien aus Science Fiction Filmen. Sie sind lieferbar. Ebenso real sind limitierte Designerarmaturen aus dem 3D-Drucker, Armaturen mit integrierten Filtersystemen oder sogar die Möglichkeit, dass das Wasser aus dem Hahn mit Kohlensäure angereichert werden kann. Die Toilette der Zukunft verspricht absaugende Gerüche per Tastenknopf, öffnende und schließende Deckel ohne Berührung und eine Abkehr vom Klopapier. Statt dessen wird im so genannten Dusch-WC der Intimbereich nach dem Toilettengang mit einem wohl temperierten Wasserstrahl gereinigt.

Stilvolle Akzente als Ausdrucksmittel

Auch bei der Sanitäreinrichtung wird die Natur als Vorbild genommen. Das hat Konsequenzen bei der Formensprache und den Materialien – eine harmonische Linienführung setzt bei diversen Herstellern Kontrapunkte zu den bekannten geometrischen Formen. Individuell aufgewertet werden die Bäder zukünftig immer mehr durch Accessoires und gemixte Komponenten. Boho-Chic, lackierte Vintage-Einzelstücke, bunte Textilien – in Anlehnung an die allgemeinen Lifestyle-Trends wird das Bad immer mehr zu einem der wichtigsten Räume in den eigenen vier Wänden.

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